Freitag, 9. September 2016

DAY 3

Heute starteten wir zeitig in den Tag, da wir direkt los in den Dschungel wollten. 7:30 Uhr klingelte der Wecker und dann ging es zum (grandioooosen) Frühstück. Nach dem Frühstück fragten wir, ob wir den Aufenthalt um eine Nacht verlängern können, da unser Bus erst morgen in die Cameron highlands fährt... Leider war alles bereits ausgebucht. Also buchten wir kurzerhand eine Unterkunft im 60km entfernten Jerantut, wo auch unser Bus dann abfahren würde. Dann packten wir unser Zeug im Zimmer zusammen, zogen uns "dschungeltauglich" an und ließen die Rucksäcke erstmal an der Rezeption stehen. Auf geht's in den Dschungel! Als erstes gingen wir zum sogenannten Canopywalk - die längste Hängebrücke der Welt. Dort kamen wir nach einer kleinen Wanderung schon völlig durchgeschwitzt an, weil es einfach soooo warm und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch war. Das Laufen über die Hängebrücken war super spannend, es hat einfach so krass gewackelt! Das hätte man im Voraus nicht so erwartet. Teilweise lief man auch einfach locker 20/30m über dem Boden. Aber es hat super viel Spaß gemacht und war echt aufregend! Danach machten wir uns auf die Suche nach den Ureinwohnern "Orang asli". Dazu mussten wir abseits des Weges gehen, da zu dem Dorf kein normaler Weg führt. Also ging es mitten durch den Dschungel über Stock, Wurzel & Stein, in der Hoffnung wir kommen an und finden auch wieder zurück 😄 Nach gut 20 min hörten wir die ersten Menschen und entdeckten auch die ersten Hütten. Im Dorf angekommen spielten ganz viele Kinder. Als die uns sahen, haben sie die ganze Zeit gelacht und sich gefreut. Dann haben wir uns noch kurz mit einem Mann unterhalten, der aus einer der Hütten hervorkam und recht gut englisch sprechen konnte. Nach ewigem Laufen sind wir durchgeschwitzt und wirklich völlig durchnässt vom Schweiß wieder in der Unterkunft angekommen, holten unsere Rucksäcke und zogen uns um. So geschwitzt habe ich in meinem Leben noch nicht 😅 Das war wirklich krass! Es war 12 Uhr und wir hatten noch locker 3h Zeit, da unser Bus nach Jerantut erst 15 Uhr abfahren sollte. Mit einem kühlen Getränk machten wir es uns kurz gemütlich und entspannten. Gegen 13:30 Uhr nahmen wir dann das Boot auf die andere Seite des Flusses, wo die Busse abfahren. Plötzlich liest Sophie in ihrem Reiseführer, dass auch direkt ein Bus von Taman Negara (wo wir eben gerade sind) in die Cameron Highlands fährt (und nicht wie bei unserem derzeitigen Plan mit 2x umsteigen). Nach einigem Herumfragen haben wir schließlich für diesen Bus 2 Tickets für morgen früh 8:30 Uhr geholt und schnell unser Zimmer in Jerantut storniert. Nun machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft in Taman Negara, was überhaupt nicht schwer war, da der Ort fast nur aus Hostels und Guest Houses besteht. Wir blieben direkt im ersten Guest House für 70 RM die Nacht (8€ pro Person). Ideal! Nun war es aber gerade mal 16 Uhr... Nachdem wir alles abgestellt hatten, machten wir uns auf den Weg durchs Dorf, nur leider gibt es hier nicht so viel. Also setzten wir uns in eines der Floating-Restaurants (am Ufer des Flusses schwimmende Restaurants) und setzten uns dahin und tranken erstmal einen eiskalten, frischgemachten Melonenshake. Dann haben wir die Zeit etwas mit lesen, Reisetagebuch schreiben, Sudoku spielen und quatschen totgeschlagen bis wir schließlich noch was zu essen bestellten. Sophie bestellte irgendwas, was sie nicht kannte. Ich hatte Bock auf Nudeln und bestellte ebenfalls irgendeine Kombination, die mir absolut nichts sagte. Na mal schauen, was jetzt kommt. "Fried kuew teow (flat noodles)+Chicken". Schließlich bekam ich einen Teller mit breiten Nudeln in einer Sojasauce mit Kohl, Bohnen, Zitronengras und anderen Gewürzen. ES WAR SUUUUPER LECKER! Damit hätte ich nicht gerechnet. Mega gut! 
Nach dem Essen ging es noch eine Runde durchs Dorf mit der Kamera und dann ab aufs Zimmer!